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Allgemeine Geschäftsbedingungen

I. Allgemeines - Geltungsbereich

(1) Unsere Verkaufsbedingungen gelten ausschließlich; entgegenstehende oder von unseren Verkaufsbedingungen abweichende Bedingungen des Bestellers erkennen wir nicht an, es sei denn, wir hätten ausdrücklich schriftlich ihrer Geltung zugestimmt. Unsere Verkaufsbedingungen gelten auch dann, wenn wir in Kenntnis entgegenstehender oder von unseren Verkaufsbedingungen abweichender Bedingungen des Bestellers die Lieferung an den Besteller vorbehaltlos ausführen.
(2) Alle Vereinbarungen, die zwischen uns und dem Besteller zwecks Ausführung dieses Vertrages getroffen werden, sind in diesem Vertrag schriftlich niedergelegt.
(3) Unsere Verkaufsbedingungen gelten nur gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen (vorstehend und folgend „Besteller“ genannt).

II. Angebot – Angebotsunterlagen

(1) Die Angebote des Auftragnehmers (der Plastico Deutschland GmbH) sind freibleibend und unverbindlich.
(2) Annahmeerklärungen und sämtliche Bestellungen bedürfen zur Rechtswirksamkeit der schriftlichen oder fernschriftlichen Bestätigung des Auftragnehmers.
(3 )Das gleiche gilt für Ergänzungen, Abänderungen oder Nebenabreden.

III. Preise – Zahlungsbedingungen

(1) Die Preise des Auftragnehmers gelten „ab Werk“. Sie schließen Verpackung, Fracht, Porto, Versicherung und sonstige Versandkosten nicht ein.
(2) Die im Angebot des Auftragnehmers genannten Preise gelten unter dem Vorbehalt, dass die der Angebotsabgabe zugrunde liegenden Auftragsdaten unverändert bleiben.
(3) Die gesetzliche Mehrwertsteuer ist nicht in unseren Preisen eingeschlossen; sie wird in gesetzlicher Höhe am Tag der Rechnungsstellung in der Rechnung gesondert ausgewiesen.
(4) Sofern sich aus der Rechnung nichts anderes ergibt, ist der Kaufpreis innerhalb von 30 Kalendertagen ab Rechnungsdatum zur Zahlung fällig. Nach Ablauf dieser Frist kommt der Besteller in Zahlungsverzug. Die Rechnung wird unter dem Tag der Lieferung, Teillieferung oder Lieferbereitschaftsanzeige ausgestellt.
Kommt ein Besteller in Zahlungsverzug, so ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 8 % p.a. über dem jeweiligen Basiszinssatz zu berechnen. Falls der Auftragnehmer in der Lage ist, einen höheren Zinssatz oder Verzugsschaden nachzuweisen, ist er berechtigt, diesen geltend zu machen.
Der Besteller ist jedoch seinerseits berechtigt, dem Auftragnehmer nachzuweisen, dass dem Auftragnehmer als Folge des Zahlungsverzuges kein oder ein wesentlich geringer Schaden entstanden ist. Das Recht, weitergehende Schadenersatzansprüche geltend zu machen, wird dadurch nicht berührt.
(5) Ist die Erfüllung des Zahlungsanspruches wegen einer erst nach Vertragsabschluss erkennbaren Verschlechterung der Vermögensverhältnisse des Bestellers gefährdet, so kann der Auftragnehmer noch nicht ausgelieferte Ware zurückhalten sowie die Weitergabe an noch laufenden Aufträgen einstellen. Dieses Recht entfällt, wenn die Gegenleistung durch den Besteller bewirkt oder Sicherheit für Sie geleistet wird.
(6) Bei Zahlung innerhalb von 10 Kalendertagen nach Rechnungsdatum gewährt der Auftragnehmer 2 % Skonto auf den Rechnungsbetrag, jedoch, sofern in der Rechnung ausgewiesen, ohne Kosten für Verpackung, Fracht, Porto, Versicherung oder sonstige Versandkosten.
(7) Wechsel und Schecks werden nur aufgrund ausdrücklicher Vereinbarung und stets nur erfüllungshalber entgegengenommen. Ihre Annahme ist nicht als Stundung der Vergütung anzusehen. Ihre Laufzeit darf nicht weniger als 10 Tage und nicht mehr als zwei Monate betragen. Gutschriften über Wechsel und Schecks gelten stets vorbehaltlich des Eingangs und nur mit der Wertstellung des Tages, an dem der Auftragnehmer über den Gegenwert verfügen kann. Eine Haftung für gleichzeitige Vorlage, Protestierung, Benachrichtigung oder Zurückleitung bei Nichteinlösung wird nicht übernommen, es sei denn, dass dem Auftragnehmer oder seinem Erfüllungsgehilfen Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Diskont- und Einziehungsspesen sind vom Besteller zu tragen und vom Besteller vorab in bar zu vergüten.
(8) Bei Bestellung außergewöhnlich großer Papier- und Kartonmengen, besonderer Materialien oder Vorleistungen durch den Auftragnehmer kann hierfür Vorauszahlung verlangt werden.
(9) Aufrechnungsrechte stehen dem Besteller nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder von uns anerkannt sind. Außerdem ist er zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechtes insoweit befugt, als dieses auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
(10) Nachträgliche Änderungen auf Veranlassung des Bestellers einschließlich des dadurch verursachten Maschinenstillstandes werden dem Besteller in Rechnung gestellt. Als nachträgliche Änderungen gelten auch Wiederholungen von Probeandrucken, die vom Besteller aufgrund nur geringfügiger Abweichungen von der Vorlage verlangt werden.
(11) Skizzen, Entwürfe, Probesatz, Probedruck, Muster und ähnliche Vorarbeiten, die vom Besteller veranlasst sind, werden berechnet.

IV. Lieferzeiten

(1) Den Versand nimmt der Auftragnehmer für den Besteller mit der gebotenen Sorgfalt vor. Liefertermine sind nur gültig, wenn sie vom Auftragnehmer ausdrücklich bestätigt werden. Die Liefertermine gelten als eingehalten, wenn bis zu ihrem Ablauf der Liefergegenstand das Werk oder das Lager des Auftragnehmers verlassen hat oder die Versandbereitschaft vom Auftragnehmer dem Besteller mitgeteilt worden ist.
(2) Die Einhaltung der Lieferverpflichtungen setzt die rechtzeitige und ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen des Bestellers seinerseits voraus.
(3) Liefer- und Leistungsverzögerungen aufgrund höherer Gewalt und aufgrund von Ereignissen, die dem Auftragnehmer die Lieferung wesentlich erschweren oder unmöglich machen – hierzu gehören insbesondere Streik, Aussperrung, behördliche Anordnung usw., auch wenn sie bei Vor- oder Unterlieferanten eintreten – hat der Auftragnehmer auch bei verbindlich vereinbarten Fristen und Terminen nicht zu vertreten. Sie berechtigen den Auftragnehmer, die Lieferung um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit hinauszuschieben oder wegen des noch nicht erfüllten Teils ganz oder teilweise vom Vertrag zurückzutreten. Beginn und Ende derartiger Hindernisse wird der Auftragnehmer in wichtigen Fällen dem Besteller baldmöglichst mitteilen. Dauert die Behinderung länger als drei Monate, ist der Besteller nach angemessener Nachfristsetzung berechtigt, hinsichtlich des noch nicht erfüllten Teils vom Vertrag zurückzutreten. Verlängert sich die Lieferzeit oder wird der Auftragnehmer von seiner Verpflichtung frei, so kann der Besteller hieraus keine Schadenersatzansprüche herleiten.
(4) Die Haftungsbegrenzung nach Absatz 3 gilt nicht, sofern ein kaufmännisches Fixgeschäft vereinbart wurde; gleiches gilt dann, wenn der Besteller wegen eines vom Auftragnehmer zu vertretenden Verzugs geltend machen kann, dass sein Interesse an der Vertragserfüllung in Fortfall geraten ist.
(5) Kommt der Besteller in Annahmeverzug oder verletzt er sonstige Mitwirkungspflichten, so ist der Auftragnehmer berechtigt, den daraus entstandenen Schaden einschließlich etwaiger Mehraufwendungen ersetzt zu verlangen.

V. Lieferung – Gefahrenübergang – Verpackungskosten

(1) Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware geht mit der Auslieferung der Ware an den Spediteur, den Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Personen oder Anstalt auf den Besteller über.
(2) Die Übergabe der Ware steht es gleich, wenn der Besteller in Verzug der Annahme ist.
(3) Sofern der Besteller es wünscht, wird der Auftragnehmer die Lieferung gegen Diebstahl, Bruch-, Transport-, Feuer- und Wasserschäden sowie sonstige zu versichernde Risiken versichert. Die insoweit anfallenden Mehrkosten trägt der Besteller.
(4) Zur Wahrung von Schadenersatzansprüchen hat sich der Besteller bei der Übernahme der Ware etwaige Transportschäden vom Frachtführer oder Spediteur bescheinigen zu lassen.

VI. Eigentumsvorbehalt

(1) Der Auftragnehmer behält sich das Eigentum an den Waren bis zum Eingang aller Zahlungen aus dem Liefervertrag und aus der übrigen laufenden Geschäftsverbindung mit dem Besteller einschließlich aller Nebenforderungen, wie Zinsen und Kosten – auch soweit die Forderungen erst künftig entstehen – vor. Soweit der Auftragnehmer und der Besteller Bezahlung der Kaufpreisschuld aufgrund des Scheck-/ Wechselverfahrens vereinbaren, erstreckt sich der Vorbehalt auch auf die Einlösung des vom Auftragnehmer akzeptierten Wechsels / Schecks durch den Besteller und erlischt nicht durch Gutschrift des erhaltenen Wechsels / Schecks beim Auftragnehmer.
Bei vertragswidrigem Verhalten des Bestellers, insbesondere bei Zahlungsverzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, die Kaufsache zurückzunehmen. In der Zurücknahme der Kaufsache durch den Auftragnehmer liegt Rücktritt vom Vertrag vor, es sei denn, dies wäre ausdrücklich schriftlich erklärt worden. In der Pfändung der Kaufsache durch den Auftragnehmer liegt stets ein Rücktritt vom Kaufvertrag vor. Der Auftragnehmer ist nach Rücknahme der Kaufsache zu deren Verwertung befugt, der Verwertungserlös ist auf die Verbindlichkeiten des Bestellers – abzüglich angemessener Verwertungskosten – anzurechnen.
(2) Der Besteller ist verpflichtet, die Waren pfleglich zu behandeln.
(3) Bei Pfändungen oder sonstigen Eingriffen Dritter hat der Besteller dem Auftragnehmer unverzüglich Mitteilung zu machen und das Eigentumsrecht sowohl Dritten als auch dem Auftragnehmer gegenüber schriftlich zu bestätigen. Soweit der Dritte nicht in der Lage ist, dem Auftragnehmer die gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten einer Drittwiderspruchsklage zu erstatten, haftet der Besteller für den dem Auftragnehmer entstandenen Ausfall.






(4) Der Besteller ist berechtigt, die gelieferte Ware im ordnungsgemäßen Geschäftsverkehr zu verarbeiten und zu veräußern, solange er nicht in Verzug ist. Pfändungen und Sicherungsübereignungen sind nicht zulässig. Die aus dem Weiterverkauf oder einem sonstigen Rechtsgrund bezüglich der Vorbehaltsware entstehenden Forderungen tritt der Besteller bereits jetzt sicherungshalber in vollem Umfang an den Auftragsnehmer ab. Der Auftragnehmer ermächtigt den Besteller widerruflich, die an den Auftragnehmer abgetretenen Forderungen für Rechnung des Auftragnehmers im eigenen Namen des Bestellers einzuziehen. Die Befugnis, die Forderung selbst einzuziehen, bleibt hiervon unberührt. Der Auftragnehmer verpflichtet sich jedoch, die Forderungen nicht selbst einzuziehen, solange der Besteller seinen Zahlungsverpflichtungen aus den vereinnahmten Erlösen nachkommt, nicht in Zahlungsverzug ist und insbesondere kein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt ist oder Zahlungseinstellung vorliegt. Der Besteller ist verpflichtet, dem Auftragnehmer über den Bestand und die Höhe der dem Besteller gemäß vorstehenden Bedingungen abgetretenen Außenstände und die Person des jeweiligen Schuldners auf Verlangen Auskunft zu erteilen oder den von dem Auftragnehmer Bevollmächtigten Einsicht in alle einschlägigen Unterlagen zu gewähren.
(5) Die Verarbeitung oder sonstige Umbildung der gelieferten Ware durch den Besteller wird stets für den Auftragnehmer vorgenommen. Wird die Kaufsache mit anderen, dem Auftragnehmer nicht gehörenden Gegenständen verarbeitet, so erwirbt der Auftragnehmer das Miteigentum der neuen Sache im Verhältnis des Wertes der Kaufsache (Faktor Endbetrag, zuzüglich Mehrwertsteuer) zu den anderen verarbeiteten Gegenständen zum Zeitpunkt der Verarbeitung. Für die durch Verarbeitung entstehende Sache gilt im übrigen dasselbe wie für die unter Vorbehalt des Eigentums gelieferte Kaufsache.
(6) Wird die Ware mit anderen, dem Auftragnehmer nicht gehörenden Gegenständen untrennbar vermischt, so erwirbt der Auftragnehmer das Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Wertes der Kaufsache (Faktor Endbetrag, zuzüglich Mehrwertsteuer) zu den anderen vermischten Gegenständen zum Zeitpunkt der Vermischung. Erfolgt die Vermischung in der Weise, dass die entstehende Sache als Hauptsache anzusehen ist, so gilt als vereinbart, dass der Besteller den Auftragnehmer anteilsmäßig Miteigentum überträgt. Der Besteller verwahrt das so entstandene Allein- oder Miteigentum für den Auftragnehmer.
(7) Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die ihm zustehenden Sicherheiten auf Verlangen des Bestellers insoweit freizugeben, als der realisierbare Wert der Sicherheiten die zu sichernden Forderungen um mehr als 10 % übersteigt; die Auswahl der freizugebenden Sicherheiten obliegt dabei dem Auftragnehmer.
(8) Dem Auftragnehmer steht an vom Besteller gelieferten Klischees, Manuskripten, Rohmaterialien und sonstigen Gegenständen ein Zurückbehaltungsrecht nach § 369 HGB bis zur vollständigen Erfüllung aller fälligen Forderungen aus der Geschäftsverbindung zu, wenn der Besteller Unternehmer ist.

VII. Mängelgewährleistung

(1) Der Besteller hat die Vertragsgemäßheit der gelieferten Ware sowie der zur Korrektur übersandten Vor- und Zwischenerzeugnisse in jedem Fall sorgfältig zu prüfen. Die Gefahr etwaiger Fehler geht mit der Druckreiferklärung auf den Besteller über, soweit es sich nicht um solche Fehler handelt, die erst in dem sich an die Druckreiferklärung anschließenden Fertigungsvorgang entstanden sind oder erkannt werden konnten. Das gleiche gilt für alle sonstigen Freigabeerklärungen des Bestellers zur weiteren Herstellung.
(2) Der Auftragnehmer leistet für Mängel der Ware zunächst nach eigener Wahl Gewähr durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung (insgesamt Nacherfüllung genannt).
(3) Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Besteller grundsätzlich nach seiner Wahl Herabsetzung der Vergütung (Minderung) oder Rückgängigmachung (Rücktritt) verlangen. Bei einer nur geringfügigen Vertragswidrigkeit, insbesondere bei nur geringfügigen Mängeln, steht dem Besteller jedoch kein Rücktrittsrecht zu.
(4) Ist der Besteller ein Unternehmer, muss er seiner Rügeobliegenheit aus § 377 HGB nachkommen und dem Auftragnehmer offensichtliche Mängel innerhalb einer Frist von einer Woche ab Empfang der Ware schriftlich anzeigen; andernfalls ist die Geltendmachung des Gewährleistungsanspruchs ausgeschlossen. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung. Dem Besteller trifft die volle Beweislast für sämtliche Anspruchsvoraussetzungen, insbesondere für den Mangel selbst, für den Zeitpunkt der Feststellung des Mangels und für Rechtzeitigkeit der Mängelrüge.
(5) Will der Besteller wegen eines Rechts- oder Sachmangels nach gescheiterter Nacherfüllung den Rücktritt vom Vertrag, steht ihm daneben kein Schadenersatzanspruch wegen des Mangels zu.
Wählt der Besteller nach gescheiterter Nacherfüllung Schadenersatz, verbleibt die Ware beim Besteller, wenn ihm dies zumutbar ist. Der Schadenersatz beschränkt sich auf die Differenz zwischen Kaufpreis und Wert der mangelhaften Sache. Dies gilt nicht, wenn der Auftragnehmer die Vertragsverletzung arglistig verursacht hat.
(6) Die Gewährleistungsfrist beträgt ein Jahr ab Ablieferung der Ware. Dies gilt nicht, wenn der Besteller uns den Mangel nicht rechtzeitig angezeigt hat (Absatz 4 dieser Bestimmung).
(7) Bei farbigen Reproduktionen in allen Druckverfahren können geringfügige Abweichungen vom Original nicht beanstandet werden. Das gleiche gilt für den Vergleich zwischen Abdrucken und Auflagendruck.
(8) Für Abweichungen in der Beschaffenheit des eingesetzten Materials haftet der Auftragnehmer nur bis zur Höhe der eigenen Ansprüche gegen den jeweiligen Zulieferer. In einem solchen Fall ist der Auftragnehmer von seiner Haftung befreit, wenn er seine Ansprüche gegen den Zulieferer an den Besteller abtritt. Der Auftragnehmer haftet wie ein Bürge, soweit Ansprüche gegen den Zulieferer durch Verschulden des Auftragnehmers nicht bestehen oder solche Ansprüche nicht durchsetzbar sind.
(9) Mehr- oder Minderlieferungen bis zu 10 % können nicht beanstandet werden, wenn der Besteller Unternehmer ist. Berechnet wird die gelieferte Menge. Bei Lieferung aus Papiersonderanfertigungen unter 1000 kg erhöht sich der Prozentsatz auf 20 %, unter 2000 kg auf 15 %.
(10) Als Beschaffenheit der Ware gilt grundsätzlich nur die Produktbeschreibung des Auftragnehmers als vereinbart. Öffentliche Äußerungen, Anpreisungen oder Werbung des Auftragnehmers stellen daneben keine vertragsgemäße Beschaffenheitsangabe der Ware dar.
(11) Garantien im Rechtssinne erhält der Besteller durch den Auftragnehmer nicht.

VIII. Verwahrung – Versicherung

(1) Vorlagen, Rohstoffe, Druckträger und andere der Wiederverwendung dienende Gegenstände sowie Halb- und Fertigerzeugnisse werden nur nach vorheriger Vereinbarung und gegen besondere Vergütung über den Auslieferungstermin hinaus verwahrt.
(2) Die vorstehend bezeichneten Gegenstände werden, soweit sie vom Besteller zur Verfügung gestellt sind, bis zum Auslieferungstermin pfleglich behandelt.
(3) Sollen die vorstehend bezeichneten Gegenstände versichert werden, so hat dies der Besteller selbst zu besorgen.

IX. Haftungsbeschränkungen

(1) Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen wesentlicher Vertragspflichten beschränkt sich die Haftung des Auftragnehmers auf den nach Art der Ware vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchsetzschaden. Dies gilt auch bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen der gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen des Auftragnehmers.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung unwesentlicher Vertragspflichten haftet der Auftragnehmer nicht.
(2) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen betreffen nicht Ansprüche des Bestellers aus Produkthaftung. Weiter gelten die Haftungsbeschränkungen nicht bei dem Auftragnehmer zurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden oder bei Verlust des Lebens.
(3) Schadenersatzansprüche des Bestellers wegen eines Mangels verjähren nach einem Jahr ab Ablieferung der Ware. Dies gilt nicht, wenn dem Auftraggeber grobes Verschulden oder Arglist vorwerfbar ist, sowie im Falle von dem Auftragnehmer zurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden oder bei Verlust des Lebens.

X. Periodische Arbeiten

Verträge über regelmäßig wiederkehrende Arbeiten können nur mit einer Frist von mindestens drei Monaten zum Ende eines Monats gekündigt werden, ein Kündigungsrecht aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

XI. Urheberrecht

(1) Der Besteller haftet allein, wenn durch die Ausführung seines Auftrages Rechte, insbesondere Urheberrechte Dritter verletzt werden. Der Besteller hat den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritter wegen einer solchen Rechtsverletzung freizustellen.
(2) Negative, Filme, Druckplatten und dergleichen bleiben Eigentum des Auftragnehmers. Sie werden jedoch für den Besteller, soweit dies tunlich ist, für Nachdrucke kostenlos auf Lager gehalten. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, diese Gegenstände länger als ein Jahr aufzubewahren.

XII. Impressum

Der Auftragnehmer kann auf den Vertragserzeugnissen mit Zustimmung des Bestellers in geeigneter Weise auf seine Firma hinweisen. Der Besteller kann die Zustimmung nur verweigern, wenn er hieran ein überwiegendes Interesse hat.

XIII. Schlussbestimmungen

(1) Erfüllungsort und Gerichtsstand ist für alle Ansprüche aus den Geschäftsverbindungen, insbesondere den Lieferungen, der Sitz des Auftragnehmers. Dieser Gerichtsstand gilt auch für Streitigkeiten über die Entstehung und Wirksamkeit des Vertragsverhältnisses. Nach Wahl des Auftragnehmers steht diesem das Recht zu, bei dem für den Sitz des Bestellers zuständigen Gerichts zu klagen.
(2) Es findet ausschließlich das nicht vereinheitlichte Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschuss des internationalen Privatrechts und des einheitlichen UN-Kaufrechts (Übereinkommen über Verträge über den Internationalen Warenverkauf in seiner jeweiligen Fassung) Anwendung.
(3) Sollte eine Bestimmung dieser Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder nichtig sein oder werden, werden die übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch die entsprechende gesetzliche Regelung ersetzt.


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